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Natur wirkt positiv auf Gesundheit Jugendlicher

Forschende an der US-Universität von Michigan haben in einer landesweiten Studie die Erfahrungen junger Menschen mit der Natur und die selbst wahrgenommenen Auswirkungen auf ihre geistige und körperliche Gesundheit untersucht. Demnach nehmen sie den Aufenthalt in Fauna und Flora als positiven Einfluss wahr.

Die psychische Situation der Jugend in den USA verschlechtert sich zunehmend. Groß angelegte Interventionen zur Verbesserung der psychischen und physischen Verfassung bleiben jedoch eine Herausforderung für die amerikanische Gesellschaft, stellt ein Team um Astrid N. Zamora an der Universität von Michigan fest.

Voller Stundenplan oder Corona-Pandemie hindern am Gang in die Natur

Für eine Studie zu dem Thema wurden im September 2020 an 1174 junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren per SMS fünf offene Fragen gerichtet, um deren Wahrnehmung der Natur zu erfassen. Von den fast tausend Teilnehmenden gaben 52 Prozent an, dass sie sich gelassener fühlen, wenn sie in der Natur sind, während 22 Prozent dort Stress abbauen oder Ängste mindern.

Für 17 Prozent wirkt sich den Ergebnissen nach der Aufenthalt im Freien nach ihrem eigenen Eindruck positiv auf ihr körperliches Wohlbefinden aus, mache sie zudem aktiver und fitter. 88 Prozent möchten mehr Zeit in der Natur verbringen. Aber 22 Prozent geben an, dass sie zum Beispiel ein voller Schulstundenplan oder die Corona-Pandemie davon abhalten würden.

Junge Menschen nehmen die natürliche Umgebung als positiven Einfluss auf ihre geistigen und körperlichen Zustand wahr und die meisten würden gerne mehr Zeit draußen verbringen, stellt das Studienteam abschließend fest. Sie zu ermutigen, mehr Zeit in der Natur zu verbringen, könne als einfache Strategie für mehr Wohlbefinden dienen.

Foto: Vural Yavaş auf Pixabay

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